SEE YOU SOON AGAIN

Kurzinhalt

SEE YOU SOON AGAIN erzählt von Leo Bretholz und Bluma Shapiro, zwei Holocaust-Überlebenden, die nach dem Krieg in die USA emigriert sind und heute in den Schulen von Baltimore unermüdlich ihre Geschichte erzählen. Bluma hat Auschwitz überlebt, Leo - in Wien geboren - ist nach einer abenteuerli chen Flucht 1947 in die USA emigriert.

im Vordergrund steht weniger die Rekonstruktion der Biographien der beiden Protagonisten, als die vielfältigen Begegnungen mit jungen Menschen, in denen deutlich wird, wie sehr ihre Geschichte ihr Leben heute noch prägt. Der Film zeigt, wie schwierig und schmerzhaft es für sie ist, das Unfassbare weiterzugeben. Und wie undenkbar es gleichzeitig ist, das nicht zu tun.

Langinhalt

SEE YOU SOON AGAIN erzählt die Geschichte von Leo Bretholz, der 1921 als Kind jüdischer Eltern in Wien geboren wurde und 1938 auf Drängen seiner Mutter aus dem nationalsozialistischen Österreich geflüchtet ist. nach einer abenteuerlichen Flucht quer durch Europa - Höhepunkt war sein Sprung aus dem Transport nummer 42 von Drancy nach Auschwitz - ist er 1947 in die USA emigriert.

Davon ausgehend zeigt der Film die Gemeinschaft der Holocaust- Überlebenden in Baltimore, eine der größten in den USA, und entwirft ein berührendes Porträt des Austro-Amerikaners sowie der polnischen Emigrantin Bluma Shapiro.

Im Zentrum des Films steht dabei das Engagement von Leo und Bluma in der Holocaust Education, der oft ein ganzes Schuljahr dauernden Auseinandersetzung von Schulklassen mit der Shoah und der jüdischen Emigration. Jüdische, katholische und afro-amerikanische Schülerinnen, die weit weg von Holocaust-Gedächtnisorten aufgewachsen und oftmals mehr Vorstellungen von der Geschichte der Sklaverei als der des na tional so zia lismus haben, entwickeln dabei unterschiedliche Zugänge, das Erzählte zu rezipieren.

Parallel dazu wird von Konflikten in der Gemeinschaft der Überlebenden erzählt, beispielsweise von Blumas Enkelin Livia, die für sich beansprucht, ebenso eine Holocaust-Überlebende zu sein wie ihre Großmutter und von Blumas Mission nichts mehr hören will.

Leo, der sich selbst als "over-holocausted" bezeichnet, wird als humorvolle Person porträtiert. Der Film zeigt, wie Leo den Schülerinnen sein Erlebtes vermitteln, ihnen aber auch nahe sein will. Er greift dabei zu allen Mitteln, die ihm als charismatischem Erzähler zur Verfügung stehen. Leo ist ein betroffen berichtender Augenzeuge, der seine Betonungen und Pausen gezielt setzt, zugleich ein gewitzter Erzähler, der innerhalb von Sekunden die Rolle wechselt und zum Stand-Up Comedian wird, der sein Publikum zu interessieren und zu unterhalten weiß.

Zwei über-
lebende des
Holocaust
und ihre
Geschichte(n)
ein Auftrag für
die Zukunft

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Evi Bencsics
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