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Leo Bretholz (*1921)

Leo Bretholz wurde 1921 in einer großen jüdischen familie in Wien-Brigittenau geboren. als 17-Jähriger verfolgte er aus nächster nähe den einmarsch der nationalsozialisten in Österreich und die Begeisterungsstürme der Wiener Bevölkerung aus den fenstern der Wohnungen von Verwandten in der Mariahilferstraße. auf Drängen seiner Mutter flüchtete Leo nach Luxemburg. Doch das war nur der anfang vieler Jahre weiterer Verfolgungen, die ihn quer durch europa führten. Sein überleben von extremsituationen schildert er in seinem 1999 veröffentlichtem Buch Leap Into Darkness - Seven Years on the Run in Wartime Europe, das 2005 unter dem titel Flucht in die Dunkelheit auch auf Deutsch erschien.

Die rückweisung an der Schweizer Grenze nach einem tagelangen Marsch über die alpen und der Sprung aus dem Deportationszug von Drancy nach Auschwitz markieren die Höhe- und Tiefpunkte seiner flucht.

Leos Mutter und seine beiden Schwestern wurden 1942 nach Izbica deportiert und wie die meisten seiner Verwandten Opfer der Shoah.

Seit 1947 lebt Leo Bretholz in seiner neuen Heimat Baltimore, USA.


Bluma Shapiro (*1923)

Bluma Shapiro wurde am 28. August 1923 in Białystok, Polen, geboren. Sie wuchs als eines von fünf Kindern in einer orthodoxen Familie auf. Am 9. September 1939 besetzten die Deutschen die Stadt Białystok. Auf Grund ihrer guten Deutschkenntnisse bekam sie eine Arbeitsstelle außerhalb des Ghettos bei einem Malereibetrieb. Später arbeitete sie für einen deutschen Unternehmer namens Otto Busse, der von Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt wurde.

Im August 1943 wurde Bluma ins Konzentrationslager Majdanek gebracht und von dort weiter nach Bliżyn. Als das KZ Bliżyn 1944 aufgelöst wurde, brachte man Bluma nach Auschwitz. Sie überlebte den Todesmarsch von Auschwitz zum KZ Plaszow, weiter über das KZ Groß-Rosen und schließlich zum KZ Ravensbrück, welches am 2. Mai 1945 von sowjetischen Einheiten befreit wurde.

Nach dem Krieg kehrte Bluma nach Białystok zurück, verließ Polen aber 1946. Sie heiratete im Februar desselben Jahres und wanderte in die USA aus, wo sie sich zunächst in New Jersey niederließ.

Heute lebt Bluma Shapiro in Baltimore.

Zwei über-
lebende des
Holocaust
und ihre
Geschichte(n)
ein Auftrag für
die Zukunft

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